Den Kontext vor der Bewegung festhalten

Beginnen Sie Ihre Notizen mit dem Zweck der Vorführung, der Erfahrung der Teilnehmenden und der Erklärung des Trainers. Dieselbe sichtbare Bewegung kann in einer Einführung für Gäste anders vermittelt werden als in einer Training für erfahrene Sportler. Halten Sie zuerst fest, was Sie tatsächlich beobachten, bevor Sie die Gründe dafür deuten. Besonders beim Arbeiten mit einer Person zum Dolmetschen ist diese Trennung hilfreich: Sie können gezielt prüfen, ob Ihr Verständnis mit der beabsichtigten Aussage des Trainers übereinstimmt.

Den Ablauf der Vermittlung beobachten

Der Japanische Sumo-Verband nennt Stampfen, Stoßen und gleitende Schritte als Grundbewegungen und stellt dazu illustrierte Materialien bereit. Notieren Sie bei einer erlaubten Beobachtung die Reihenfolge von Erklärung, Vorführung und Rückmeldung sowie die Formulierungen, mit denen Aufmerksamkeit gelenkt wird. Fragen Sie, welche Merkmale der Trainer bei diesem konkreten Beispiel für besonders wichtig hält. Leiten Sie weder ab, dass jede Korrektur für alle Sportler gilt, noch dass eine kurze Vorführung ausreicht, um eine Übung mit einer anderen Gruppe nachzustellen.

Koshiwari üben: tief stehen und das Gleichgewicht halten.
Koshiwari üben: tief stehen und das Gleichgewicht halten.

Aus Notizen Fragen entwickeln

Wählen Sie vor Ende der Einheit diejenigen Beobachtungen aus, die am dringendsten geklärt werden müssen. Fragen Sie, ob Ihre Zusammenfassung stimmt und wie das Beispiel in die besprochene Trainingspraxis einzuordnen ist. Halten Sie Einschränkungen fest, die der Trainer nennt, einschließlich des vorausgesetzten Erfahrungsstands. Trennen Sie später in den Notizen für Kollegen bestätigte Erklärungen von eigenen Vermutungen. Eine solche Dokumentation ist hilfreicher als eine Liste eindrucksvoller Techniken, weil sie sowohl das Gelernte als auch offene Verständnisfragen bewahrt.

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